1225  °  Das Jubiläum vom Jubiläum

Vor 25 Jahren erlebte Thiede eine phänomenale 1200-Jahr-Feier. Eine Woche lang wurde mit Hilfe aller Vereine ein denkwürdiges Jubiläum gefeiert.

24 Jahre später entstand die Idee, ein solches Fest (im Kleinen) noch einmal zu wiederholen.

Ein Jahr lang haben Mitglieder des Arbeitskreises Thiede, der Freiwilligen Feuerwehr, der Schützengemeinschaft, des TSV Thiede, Viktoria Thiede und viele andere geplant, um am 20. August 2016 die 1225-Jahr-Feier auszurichten.

Es musste für Strom und Wasser gesorgt werden. Zelt, Grill, Bierwagen, Toiletten, Kühlwagen und natürlich eine Bühne mussten her. Ein Rahmen­programm mit Ständen und Aufführungen der Vereine und Gemeinschaften wurde entwickelt, die Straßenabsperrung bei der Stadt beantragt und ... und ... und … der Aufwand war gewaltig.

Der Morgen des 20. August kam dann leider wenig sommerlich daher. Die vielen freiwilligen Helfer ließen sich aber davon beim Aufbau nicht die gute Laune verderben.

Um 14 Uhr fiel der Startschuss zu unserem Dorffest. Zwei Stunden später war das Areal um den Dorfkrug und die Alte Poststraße kaum wiederzuerkennen. Viele Thieder und Nicht-Thieder kamen, um zu sehen, was unsere Vereine auf die Beine gestellt hatten.

Nach der Begrüßung durch den Ortsbürgermeister Hartmut Alder begannen die Darbietungen auf der Bühne und wechselten fast jede halbe Stunde. Es war für jeden etwas dabei: Hervorragende Kunst, besondere Tänze in tollen Kostümen mit zauberhafter Musik, Tanz und Spaß für Kinder und Erwachsene, große Stimmen sowie viele Trommeln und Trompeten. Krönender Abschluss im wahrsten Wortsinn war die Königsproklamation und Bekanntgabe des Siegers der handgemalten und somit einmaligen Bürgerscheibe der Schützengemeinschaft.

Das Rahmenprogramm und die vielen Stände, die für das leibliche Wohl unserer Gäste sorgten, luden zum Verweilen ein. So wurden die Besucher, mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG, mit Bier und Bratwurst versorgt oder konnten bei Kaffee und Kuchen von der Chorgemeinschaft gemütlich den Nachmittag verbringen. Wer wollte, konnte mit Bowle (vom TSV) oder Cocktails (von SteterKult) den Tag genießen. Bayrisches Flair ging vom Kolping-Stand aus, an dem Weißwurst und Hefeweizen angeboten wurden.

Selbstverständlich gab es auch jede Menge für die kleinen Besucher zu entdecken. Neben Bastel- und Mitmach-Aktionen des KJT und „Hau-den-Lukas“ am Handwerkerstand (Lüdtke Bauholz), konnte sich jeder im Torwandschießen (Viktoria) oder beim Brandlöschen (Freiwillige Feuerwehr) ausprobieren.

Beliebt bei großen und kleinen Naschkatzen waren auch Zuckerwatte (KJT) oder die „bunten Tüten“.

Zum Ende des gelungenen und dann doch ein wenig verregneten Tages spielte die Band „Braunschweig Pension“. Mit witzigen Texten und eingehenden Rhythmen brachten sie den Tag zum Abschluss.

Alle, die immer noch nicht genug hatten, konnten ab 22 Uhr einen Abstecher in die angrenzende Gaststätte „Zum Dorfkrug“ machen. Viele Besucher haben dieses Angebot genutzt und bis spät in die Nacht weiter gefeiert.


Zusammenfassend kann man sagen: „Ein wirklich grandioses Fest“.

Ein herzlicher Dank geht vor allem an die Organisatoren und alle Vereine, die mit „Manpower“ dahinter standen, um ein solches Event überhaupt möglich zu machen (auch die, die im Artikel vielleicht nicht erwähnt wurden).

Wer beim Dorffest war, hat gesehen, wieviel Herzblut in einigen Vereinen steckt und dass Ehrenamt auch Spaß machen kann. Deshalb ist jeder von Euch eingeladen, unsere Vereine zu unterstützen oder selbst aktiv zu werden, damit wir (spätestens) in 25 Jahren vielleicht noch einmal so ein wirklich gelungenes Fest feiern können.

Text: Kerstin Kopper
2016 08 20 dorffest

Erste Fotos vom Dorffest finden Sie in einer Bildergalerie im Internet auf "thiede.de".
Klicken Sie sich dazu durch das Menü zu die beiden Galerien:
Arbeitskreis Thiede | Vereinsarbeit | Galerien | 2016 dorffest (...)
oder folgen Sie diesem Link direkt zu den Galerien.

 

Schützenkönige 2016

Bürgerscheibe: Mario Mattick, Jägerscheibe: Sven Lehne,

Großer König: Heinrich Watzke, Kleiner König: Hans Büttcher,

1. Dame: Marina Rusteberg, Königin: Karina Watzke,

Jugendkönig: Wiebke Schröder, Schülerkönig: Karen Schröder,

Sieger des Lichtpunktschießen: Cedrik Suffner

2016 08 20 schuetzenkoenige 2016

Alloheim Residenz Am Lindenberg begrüßt neue Auszubildende

Zum Start ihrer 3-jährigen Altenpflegeausbildung wurden Michelle Heidrich, Patricia Becker und Eda Peker (fehlt auf dem Bild) mit einer prall gefüllten Schultüte von Einrichtungsleiterin Marion Lamberz und Pflegedienstleiterin Natascha Herden begrüßt.

An einer gemütlichen Kaffeetafel konnten die Auszubildenden ihre neuen Kolleginnen besser kennenlernen und sich ausgiebig über die vielen neuen Erfahrungen in der Altenpflege austauschen.

2016 08 31 residenz azubis 2016

Foto (v.l.): Pflegedienstleiterin Natascha Herden, Wohnbereichsleiterinnen Nadine Schneid und Tamara Jäger,Helena Wiemann(FSJ), Michelle Heidrich, Nadine Körfer (Auszubildende), Tanja Röttger (Auszubildende), Patricia Becker, Katharina Köhler (Auszubildende) und Einrichtungsleiterin Marion Lamberz.

 

Thiederin feierte 100. Geburtstag


Am 13. April feierte Hildegard Wiegand ihren 100. Geburtstag in der Alloheim Residenz Am Lindenberg. Bei einem feierlichen Sektempfang begrüßte Frau Wiegand zahlreiche Gäste. Ortsbürgermeister Hartmut Alder, Pastor Klaus Kiekhöfer, Adam Flor und Christa Scholz vom Seniorenbeirat der Stadt, sowie Vertreter der Residenz Am Lindenberg überbrachten ihre Glückwünsche und Geschenke zu diesem besonderen Tag. Einrichtungsleiterin Marion Lamberz überreichte gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Natascha Herden einen Präsentkorb.Mit den Töchtern Brigitte Dietze und Marianne Schopnie so wie Verwandten und Freunden wurde noch bis in den Abend weitergefeiert.

Auf die Frage, wie sie es geschafft hat, so alt zu werden, antwortet die 1916 Geborene, dass sie immer auf Trapp war und die Jahre ganz schnell vergangen sind.

In jungen Jahren flüchtete Frau Wiegand aus Schlesien und fand in Thiede ein neues Zuhause. Hier zog sie später als alleinerziehende Mutter ihre beiden Töchter auf. Viele Jahre kümmerte sie sich intensiv um ihre pflegebedürftige Mutter und arbeitete bis weit über 80 Jahre als Kassiererin bei der Arbeiterwohlfahrt. Frau Wiegand hält sich außerdem mit frischem Obst fit, gönnt sich aber auch gern mal einen Eisbecher oder ein Stück Torte im "Café Harmonie" der Alloheim Seniorenresidenz Am Lindenberg.

Sie hatte es sich selbst nie vorstellen können, dass sie einmal so alt wird.

 

Fr. Wiegand in ihrem Lieblingssessel 1Fr. Wiegand Sektempfang 1

Wer liegt im Fliegergrab?


Zu unserem Monatstreffen im März konnten wir den Hobbyforscher Ulrich Oertel, der uns über seine Erkenntnisse hinsichtlich des Fliegergrabes berichtete, begrüßen.

Das war für unseren Arbeitskreis besonders interessant, weil Mitglieder des Arbeitskreises Ende 1998 in einer groß angelegten Aktion in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Friedhofsamt, die zu diesem Zeitpunkt vollkommen verwahrloste Grabstätte instand gesetzt haben. Fliegergrab 3

Herr Oertel erzählt uns, dass er über die Erforschung der Luftschutzbunker in Salzgitter vor 16 Jahren auf das Fliegergrab des Jagdfliegers Erich Müller aufmerksam wurde.

Erich Müller soll am 9. April 1945 bei einem Flugzeug-Absturz in dem Bereich des heutigen Grabes sein Leben verloren haben und wurde angeblich in dieser Grabstelle auch beigesetzt.

Nachforschungen Herrn Oertels haben jedoch ergeben, dass ein „Erich Müller“ als Wehrmachtsangehöriger nicht ermittelt werden konnte. Des Weiteren kann es, wie auf einer Luftaufnahme zu sehen ist, am 9. April keinen Luftangriff gegeben haben; das darauf abgebildete Waldstück ist vollkommen unversehrt. In amerikanischen Dokumenten, in die er Einsicht hatte, wurde vermerkt, dass der Luftangriff erst am 10. April stattgefunden hat.

Bei einer Sondierung am 9. Mai 2016 um 14:00 Uhr durch die Kriegsgräberfürsorge soll festgestellt werden, ob an dieser Stelle jemand bestattet wurde.